US-Aktien starteten schwächer mit dem S&P 500 minus 2.64% und dem NASDAQ 100 minus 4.77%. Europäische Indizes zeigten geringere Rückgänge, während der VIX bei 21.5 und der DXY bei 100.1 stand.
✦S&P 500 fiel 2.64% zum Open.
✦NASDAQ 100 verlor 4.77%, der größte Aktienrückgang.
✦DAX minus 0.75% und CAC 40 minus 0.32% in Europa.
✦Gold fiel 3.10% und Silber fiel 6.58%.
✦VIX bei 21.5 und 10-jährige Rendite bei 4.54%.
✦Krypto-Marktkapitalisierung stieg 3.23% mit BTC-Dominanz bei 56.1%.
Nachrichten
Wirtschaft
US-Arbeitsmarktdaten vom 5. Juni zeigten moderate Beschäftigungszuwächse bei stabiler Arbeitslosigkeit. Inflationszahlen vom April wiesen auf anhaltenden Preisdruck durch Energiekosten hin. Zu den Entwicklungen der Zentralbanken gehört die erwartete Zinserhöhung der Bank of Japan bei ihrer Sitzung Mitte Juni, während die nächste Entscheidung der Federal Reserve für den 17.-18. Juni geplant ist.
US nonfarm payroll employment stieg im Mai 2026 um 172.000, die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,3%.
April 2026 CPI stieg um 3,8% im Jahresvergleich (von 3,3% im März), mit einem monatlichen Anstieg von 0,6%; core CPI erreichte 2,8% YoY.
Die Bank of Japan wird voraussichtlich ihren kurzfristigen policy rate bei ihrer Sitzung vom 15.-16. Juni von 0,75% auf 1% anheben.
Aktien
US-Aktienfutures deuten auf einen deutlich schwächeren Start hin, begleitet von einem breiten Tech-Verkauf nach den jüngsten Arbeitsmarktdaten. Asiatische Märkte schlossen über Nacht niedriger, während europäische Indizes in ihrer Nachmittagssitzung mit begrenzten spezifischen Updates gehandelt wurden. In den letzten 24 Stunden gab es keine größeren Gewinnberichte oder Unternehmensentwicklungen.
S&P 500 futures bei 7,368.00 (-2.90%), Nasdaq 100 futures bei 28,829.25 (-5.17%) und Dow futures bei 50,813.00 (-1.66%) im Premarket-Handel.
Asiatische Benchmarks schlossen niedriger mit Nikkei 225 bei 66,588.12 (-1.31%) und Hang Seng bei 24,961.95 (-1.15%).
Die jüngsten US-Sitzungsschlüsse zeigten S&P 500 bei 7,383.74 (-2.64%), Dow bei 50,866.78 (-1.35%) und Nasdaq bei 25,709.43 (-4.18%).
Politik
Die US-Kongressaktivitäten der letzten 24 Stunden zeigten seltene republikanische Abweichungen im Repräsentantenhaus bei außenpolitischen Themen mit Bezug zu Iran. Laufende Waffenstillstandsverhandlungen zwischen den USA und Iran sowie damit verbundene Sanktionsmaßnahmen setzten sich inmitten fragiler Verhandlungen fort. Jüngste Exekutivmaßnahmen konzentrierten sich auf Zollvollzug und die Gehaltsbefugnis für das nationale Sicherheits-Personal.
Am 6. Juni verabschiedete das US-Repräsentantenhaus eine Concurrent Resolution mit 215-208 Stimmen, um die Befugnisse des Präsidenten zur Kriegführung gegen Iran einzuschränken, wobei einige Republikaner sich den Demokraten bei der Ablehnung anschlossen.
Senatsrepublikaner brachten am 5.-6. Juni ein 70 Milliarden Dollar schweres Budget Reconciliation Package voran, um die Einwanderungskontrolle bis 2029 zu finanzieren, wobei Sen. Lisa Murkowski die einzige republikanische Gegnerin war.
Am 5. Juni erließ das Weiße Haus das National Security Presidential Memorandum NSPM-11, das die Critical Position Pay Authority für die nationale Sicherheits-Investmentbelegschaft genehmigt.